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7. August – der tag der niemals enden wollte…

Posted by on August 15, 2012

es wird Zeit, dass ich mich mal wieder Melde – es ist schon ein Monat vergangen -ok, ich gelobe Besserung und werde jetzt in kurzen Abständen erzählen was in der Zwischenzeit passiert ist 🙂

 

Flughafen Frankfurt

Die Verabschiedung von meinen Eltern war vorbei. Es war gar nicht schlimm, da ich mich über das Jahr so freue. Klar lasse ich sie nicht gern hier zurück, aber sie wollen mich ja in Tucson besuchen kommen und im Moment überwiegt einfach die Freude.

der Bombentest

Die Passkontrolle kein Problem, man sagt einfach warum in die USA reisen möchte wie lange und das man ein Visum hat. Die finden das alle klasse. Dann die Sicherheitskontrolle.

Elektronische Geräte extra. Flüssigkeiten in einem kleinen durchsichtigen wiederverschließbaren Beutel, auch vorzeigen und für mich hieß es auch, dass ich meine Querflöte, die mich das Jahr begleiten sollte, extra legen musste. Ich war durch die Kontrolle, grüne Lampe, super, durfte meine Schuhe anlassen. Aber die Flöte, das gefiel dem Zolleuten nicht, da sie die nicht durchleuchten konnten. Also ab zum Bombentest??

Das klang für mich schlimm. 🙁 Hilfe was heißt das jetzt?

Zum Glück konnte ich alle Sicherheitsleute noch verstehen, aber wie wird das in den USA. Also alle Sachen mit nehmen und ab einem Beamten folgen. Oh man bei so was sieht dich echt jeder an. Hilfe ich stand vor der offenen Tür des Raums und fragte wie es jetzt weiter geht. Ich sollte den Koffer öffnen. Und dann ? Da ist doch nur eine Querflöte drin. Da kam erst mal der zweite Beamte. Hilfe!!! Wie er mir erklärte, würde er jetzt den Test durchführen. Er erklärte mir genau was er macht er ging mit einem Tuch über den Koffer, dass da kein Sprengstoff dran war. Natürlich schlug das Tuch nicht an. Dann kam der offene Koffer in eine Extra Maschine die einfach nochmal den Koffer offen mit der Flöte durchleuchten soll. Auch nix und das war es schon war am Anfang schlimmer, als es nachher war. Das war leicht und alle waren super Nett. Ich musste auch nicht mehr durch den restlichen Sicherheitscheck der Papiere, das haben sie alles mit mir beim Bombenfest gemacht, sehr nette Leute. Denen ich natürlich auch nochmal erklären durfte, was ich das Jahr mache. Das ist aber klasse und sie wünschen mir viel Spaß.

So jetzt war es Zeit, dass ich zum Flieger gehe der Rest von unserer Truppe war auch noch nicht ganz durch.

wo ist denn unser A380?

So jetzt warten wir alle aufs Boarding. Aber das ging super schnell. Kontrolle und dann? Rolltreppe runter ok, was kommt jetzt? Oh nein wir erfuhren, das wir keinen Anlegeplatz am Terminal haben, da es eine große Maschine sei. Klar der Airbus A380 ist das größte Personenflugzeug. doppelt oben und unten.

Ok, alle mit ihrem Handgepäck in den Bus, natürlich war es nur wie ein Linienbus und fast alle mussten stehen. Also dann sich der Bus endlich in Bewegung setzt, war es schon super heiß im Bus, aber da musste ich mich bei meiner Wüsten Region eh dran gewöhnen, aber da mussten wir nicht so eng stehe ;-).

So ab zum Flieger, als ich 20 min später auf meine Uhr sah, waren wir immer noch nicht am Flieger. Fahren wir nach NY? Dazwischen liegt Wasser konnte das einer mal dem Fahrer sagen? Wir fuhren an tausenden Maschinen vorbei, aber kein Airbus A380. Oh da am Ende des Flughafens, da wurden die Maschinen größer. Aber nur vorne doppelt und ich wusste von Bildern, das der Airbus komplett doppelt hoch ist und noch größer sein soll. Richtig wir fuhren auch nur um die Maschinen herrum. Als wir fast herum waren ich glaubte es kaum. Dort stand genau ein A380. So kannte ich ihn von den Bildern. Und vor dem Flugzeug standen auch schon drei doppelt so lange Busse wie unserer und ich wusste, dass wir nicht der Letzte Bus waren. Oh da liefen auch schon viele Leute rum. Und super viele mit unserm T-Shirt.

Ab in den Riesen Airbus. Platz suchen. Wir sind alle vorne eingestiegen und dann erfuhren wir auch warum der Airbus hinten stand. Er ist erst heute Morgen gelandet und der Sicherheitsscheck war noch nicht vorbei, wir konnten einsteigen, aber eben nicht am Terminal, da die Turbinen noch getestet weden mussten. Das ist verständlich und damit war dann auch die Erklärung, warum wir etwas zu spät gestartet sind.

So jetzt lag 7,5 Stunden Flug vor uns. Als wir dann in der Luft waren, war auch die Sicherheitseinweisung vorbei. Wie so ein Riese von innen aussieht, und was er sonst noch zu bieten hat ist eine eigene Geschichte.

Als der Flieger fast leer war (was zugegebener Maßen lange dauerte ) konnten wir noch einen Blick in die 1 Klasse werfen und der Stuart ließ uns Probesitzen. Einfach super, so lass’ ich mir fliegen gefallen – es waren eigentlich keine Sitze sonder mehr eine Couch, und zwar für jeden eine!

Amerika – ich komme!

Die Zollkontrolle war hier kein Probleme mehr  -wir hatten ja den roten Stempel der besagt, das wir im Besitz eines J1 Visums sind und ein Jahr bleiben.

Also ab zum Kofferband. Es hatte schon alles ziemlich lange gedauert (vor allem unser Airbus sight seeing tour ) denn es standen kaum noch Leute um das Band. Mein Koffer war  noch nicht da und es wurden immer weniger.  Hilfe sollte ich etwas ohne meinen Koffer in mein USA-Jahr starten? – Bitte nicht! – Endlich, da kamen nochmal ein paar Koffer und…. meiner wieder nicht dabei. Ich wollte schon verzweifeln und meinen Weg zu reklamationsschalter antreten, da kamen dann nochmal Koffer und endlich auch meiner. Danke.!!!!

Wie wir später erfahren haben, fehlten tatsächlich 3 Koffer, die erst die ächsten Tage eintreffen sollten.

Als ich in die Ankunftshalle kam, war es ganz einfach Zoe zu finden, sie hielt ein großes Schild mit PPP (Parlamentarisches Patenschafts Programm) und sagte uns, das wir raus gehen sollen über die Straße und dann Links zu den zwei Busen.

An den Bussen empfing uns dann Sandra und erklärte uns, das wir bitte Jungs und Mädels trenne sollten. Jungs den hintern Bus und Mädels den vordern. Als wir so vor den Busen warteten wurde einem bewusst wir sind in den USA. Wirklich das Jahr startet jetzt.

endlich angekommen…

So Jetzt erst mal zur Unterkunft. Der Tag war lang genug, aber hier in NY war es erst Mittag. Da wir alle aufgedreht waren, brachten wir nur unsere Sachen auf die Zimmer sind dann erst mal was essen gegangen.

Vielen wurde es jetzt erst bewust, wir sind echt alle 75 gesund und munter angekommen, auch wenn auch nicht alle ihren Koffer haben.

DAS JAHR KANN BEGINNEN. USA WIR ROCKEN DICH.

 

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