Die ersten Tage at my new home

Völlig erschöpft von der langen Reise verließen wir also den Zug an der Union Station Chicago und machten uns auf zur Gepäckausgabe. Auf diesem Weg wurde ich von meiner kompletten Gastfamilie herzlichst empfangen und die Chemie stimmte vom ersten Augenblick an wie man so schön sagt. Da die Reise für einige von uns PPPlern weiterging   musste ich mich schweren Herzens von guten Freunden verabschieden aber immer mit dem Gedanken im Hinterkopf dass wir uns auf den bevorstehenden Trips durch die USA wieder sehen werden.

So machte ich mich also mit meiner US- Familie auf in Richtung Chicago Downtown und ich bekam direkt eine kleine Stadtrundfahrt mit kurzem Stop am Strand. Auf den ersten Blick ist Chicago einfach fantastisch:Unglaubliche Skyline; Strände; Parks etc…danach ging es direkt in ein original BBQ-Restaurant und ich musste so ziemlich von allem was probieren. Sehr gut gesättigt ging es dann nach Palatine wo ich das nächste Jahr verbringen werde. Da ich ziemlich müde war machten wir nicht mehr viel bis auf Marshmallows am Feuer essen und eine gute Ami- Pizza bei einem Film genießen… Die Nachbarschaft hier ist genauso wie man es aus dem TV kennt, ich glaub man könnte hier direkt eine Folge Desperate Housewives drehen und keiner würde einen Unterschied merken…

Am Montag hatten Claudia (andere PPPlerin) und ich direkt einen Orientierungstag am College für internationale Studenten. Es ist unglaublich wie riesig der Campus hier ist, ich habe mich direkt zweimal auf dem Gelände und in den Gebäuden verlaufen und es gibt wirklich alles was man braucht (Eigene Shops; Cafes usw…sogar eine eigene Polizei).Ich freue mich nun mega auf den ersten offiziellen Tag hier am Harper College. Ach ja: ich habe nur Montags und Mittwochs Kurse;) d.h. ich werde eine Menge Zeit haben um die USA zu bereisen.

Sonst war ich die erste Woche damit beschäftigt viele Sachen zu organisieren wie Beantragung verschiedener Dokumente; Autosuche; Handy; Gegend erkunden; die riesigen Malls besuchen usw….

 

 

Der Start

Hey Leute!!

Die erste Woche in den Staaten ist vorbei und ich hab endlich mal ein paar Minuten gefunden diesen Blog mit Inhalt zu füttern. Ich versuche in unregelmäßigen Abständen hier ein bisschen festzuhalten was ich hier so erlebe, so muss ich nicht jedem einzeln schreiben und weiß später auch noch wie alles angefangen hat:).

Also am 7. August ging der Flieger von Frankfurt in Richtung NYC; die Nacht zuvor hatte ich bereits in Frankfurt verbracht und konnte mich mit anderen Teilnehmern im Hotel schon auf das bevorstehende Jahr einstimmen. Da ich wie die meisten schon den Abend vorher eingecheckt habe war der Morgen ganz entspannt und wir sind nach einem letzten guten deutschen Frühstück zum Flughafen gefahren wo uns die Mitarbeiter von der GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) in einem Konferenzraum verabschieden wollten, was aber dank Problemen mit dem Bahnverkehr nicht stattfand:)So war die Verabschiedung also schneller wie geplant und wir saßen nach einer “kleinen” Flughafentour auf dem Rollfeld in einem Airbus380 Richtung Westen.

Der Flieger war nicht nur riesig sondern auch bestens ausgestattet mit Monitoren, Getränken, Filmen und Musik sodass die 8 Stunden Flug schneller vorbeigingen als befürchtet (die wirklich lange Reise folgt hier noch später und ich kann schon mal sagen dass diese nicht so komfortabel war). Die erste kulturelle Herausforderung hatte ich bereits mit meinem Sitznachbarn im Flugzeug, ein sehr netter osteuropäischer Mann der weder deutsch noch englisch sprach dafür aber ein sehr ausgeprägten Drang zur Kommunikation hatte. So kam es also dass wir uns mit Zeichensprache herrlich unterhielten und ich nach dem Flug einiges über ihn wusste (wobei ich mir sicher bin die Hälfte falsch gedeutet zu haben).

Nun war es endlich so weit und wir sind den JFK- Flughafen angeflogen und ein bisschen Aufregung machte sich unter den Teilnehmern breit welche aber zwischen den 10.000 Sicherheitskontrollen schnell wieder verflog. Natürlich schafften es nicht alle 75 ohne Probleme durch die Kontrollen und so warteten wir eine Ewigkeit im Bus auf den einen Teilnehmer welcher die Strenge der amerikanischen Polizei zu spüren bekam. Nachdem auch dies geklärt war fuhren wir mit dem Bus in das YMCA welches ein Hostel/Fitnesscenter/Kindergarten/Schwimmbad etc. in einem war; aber die Lage war perfekt und wir waren mitten im Geschehen von New York und konnten alles gut zu Fuß erreichen. Doch im Gegensatz zu der Lage waren die Zimmer nicht gerade dass was man unter Traumhaft versteht, Koffer rein=Zimmer voll:)aber da wir Tagsüber unterwegs waren und nachts auch nicht viel da waren:)konnte man es ein paar Nächte dort aushalten. Nachdem wir also unser Gepäck “verstaut” haben, haben wir uns gleich mal auf gemacht um den Big Apple zu erkunden. Ich kann nur so viel sagen: Ich habe noch nie etwas derartiges gesehen und wenn man erst begreift wo man sich gerade befindet und warum, läuft es einem eiskalt den Buckel runter wie wir Schwaben sagen würden. Da ich diese Stadt nicht mit Worten beschreiben kann, lass ich einfach die Bilder dafür sprechen. Die Seminare im German House und die Zeit die wir dort miteinander verbracht haben war einfach nur fantastisch und wir waren alle etwas traurig als es dem Ende der gemeinsamen Zeit zuging.

Am 10.August ging es also weiter in Richtung Chicago aber nicht wie die meisten vermuten werden mit dem Flugzeug NEIN mit dem ZUG:):).So verbrachten also 30 von uns 18 Stunden im Amtrak (Sowas wie ICE) und da wären wir auch schon bei der oben erwähnten nicht so gemütlichen Reise. Nachdem ich dort “geschlafen” habe war ich noch fertiger wie vorher den ich habe in Positionen gelegen für die ich bei Olympia Gold erhalten hätte. Aber auch diese Zeit ging irgendwann zu Ende und wir erreichten den Bahnhof von Chicago….