Die ersten Tage in New York

Das Abenteuer beginnt… Die erste Tage waren so aufregend und unglaublich vollgepackt, mir kommt es bereits vor als hätte ich schon mehrere Wochen hier verbracht 🙂 nach dem Einchecken im John F. Kennedy Airport ging es mit dem Bus zum YMCA, einem übergroßen 8-stöckigen Hostel in New York Midtown East.

Nach dem Motto Rucksack rein, Zimmer voll, haben wir dieses auch schnell wieder verlassen und uns auf den Weg und die Stadt gemacht. Eins kann man schon jetzt sagen, die New Yorker mögen keine stehenden Menschenansammlungen (wir waren ne Gruppe von 75 Leuten!), alles muss immer in Bewegung sein und noch viel weniger werden sitzende Menschenansammlungen gemocht. Nach klassischer Touritour zum Times Square, an welchem übrigens jedes Gebäude zu 75% mit Werbung bedeckt sein muss, ging es rauf zum Top of the Rock auf das Dach des Rockefeller Centers um sich erstmal einen Überblick über die Stadt zu verschaffen und es war einfach nur unglaublich. In dieser Stadt muss man sich eigentlich immer nach hinten lehnen um den Himmel zu sehen, es gibt so viele Hochhäuser und ich meine wirkliche Hochhäuser…

Ein Sonnenuntergang und die erstaunliche Lichterkulisse New Yorks bei Nacht (es werden sogar Straßenschilder beleuchtet) verlängerten den Aufenthalt auf dem Rockefeller um ein zwei Stunden. Man bemerke am frühen Morgen waren wir noch in Frankfurt a. Main und es braucht wahrscheinlich echt noch ein bisschen Zeit bis ich realisiere, dass ich jetzt wirklich hier bin und mein Amerikaabenteuer begonnen hat.

Am Mittwoch wurde die ganze Sache schon offizieller, es ging zum German House. Themen wie Social Security Number, Autokauf, Versicherungen und Jobtraining begleiteten uns den ganzen Tag. Am Abend lies uns eine Doppeldeckerbustour ein bisschen in das Feeling des Big Apple eintauchen.

Am nächsten Morgen hatten wir die Möglichkeit im German House zu frühstücken mit einem super Blick über den East Side River bis hin nach Brooklyn.

Nach dem offiziellen Kram hieß es auf zur Staten Island Ferry an der Freiheitstaue vorbei. Staten Island ist ein Stadtteil New Yorks, der mit ner kostenlosen Fähre zu erreichen ist und die gut als Alternative zu den Touristenbooten genutzt werden kann. Weiter zum Finacial District, kurz mal dem Stier in die “Augen” geschaut, an der Börse vorbei….

Am Ground Zero angelangt, lag schon ein gewisse bedrückende Stimmung in der Luft, vorbei an der populären Feuerwache und der kleinen Kirche, in welche sich damals viele Leute gerettet hatten, haben wir uns entschieden doch richtig zum Memorial reinzugehen. Drinnen 2 große Wasserbecken und viele viele Bäume. In den Becken befinden sich die größten von Menschen geschaffenen Wasserfälle Nordamerikas.  Ja schon komisch da zu stehen, aber das ganze ist auch immer noch ein großes Bauprojekt, auch der nebenstehende Freedomtower ist noch lang nicht fertig, er wird das höchste Gebäude der USA werden.

Den Abend haben wir mal wieder “on the rock” verbracht, allerdings nun wirklich auf einem riesigen warmen Fels im Central Park und da konnten wir zum ersten Mal realisieren, dass wir wirklich in New York sind.

Nun hieß es auf zum Platzierungsort, nur noch 18 Stunden Zugfahrt lagen zwischen mir und meiner neuen Heimat Mount Prospect, einem Vorort Chicagos.

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