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Memorial Weekend

Posted by on May 28, 2013

Am Montag kamen David und Cindy nun endlich wieder. Ich hatte den beiden angeboten, dass ich sie vom Flughafen abhole, also habe ich laufend gecheckt, ob ihr Flug auch pünktlich ankommt. Man gut, denn aufgrund von Tornados in Texas und Oklahoma hatten die zwei mehr als eine Stunde Verspätung. Wir sind dann noch essen gegangen und es ist schön, dass sie wieder da sind. Obwohl ich es auch genieße mal allein zu sein 😉

Dienstag nach der Arbeit habe ich mich wieder mit Jenn und Kelly nach der Arbeit für Drinks getroffen. Es war Kellys letzter Abend bevor sie wieder zurück zum Militär musste. Aber irgendwie war es komisch und hat nicht wirklich Spaß gemacht. Jenn und ich sind uns einig, das nächste Mal lieber allein 😀

Am Mittwoch habe ich abends gepackt, denn Donnerstag ging es ins lange Memorial Weekend. Stephanie und ich haben uns Freitag frei genommen, um weiter südlich nach Deming zu fahren wo sie herkommt. Als wir angekommen sind, habe ich also ihre Mama kennengelernt und etwas später dann auch den Vater und 2 von ihren 4 Brüdern! Den Donnerstagabend haben wir dann draußen verbracht, es ist dort noch etwas wärmer als in ABQ und wir haben es uns auf dem Trampolin gemütlich gemacht, während ihr Bruder Basketball gespielt hat.

Freitag haben wir erstmal ganz lange ausgeschlafen, bevor es dann los ging. Abends war die Highschool Graduation von ihrem jüngeren Bruder Alex und die Eltern hatten eine Feier für danach geplant. Also haben Stephanie und ich den Tag damit verbracht Einkäufe zu erledigen und beim Kochen zu helfen. Später haben wir uns dann fertig gemacht und sind zum Footballfield der Highschool gefahren, dort haben wir uns noch mit Emelie, einer Freundin von Alex, getroffen. Es war total klasse das alles einmal zu sehen! Erst mussten alle Schüler einmal um das Feld laufen und Eltern und Freunde haben natürlich riesig gejubelt. Danach gab es diverse Reden von den 10 besten Absolventen und einem Lehrer. Anschließend hat jeder Schüler sein Diplom überreicht bekommen und da konnte man dann auch jeweils hören in welcher Ecke die Familie und Freunde saßen. Zum Schluss sind alle nochmal eine Runde um das Feld gegangen bevor alle Zuschauer auch aufs Feld durften. Wir haben dann noch Ewigkeiten dort verbracht und bestimmt 100te von Fotos geschossen bevor wir zurück nach Hause gefahren sind. Dort gab es dann leckeres traditionelles mexikanisches Essen. Fleisch mit Reis und Salat, Guacamole und Tortilla Chips.

Am Samstag haben wir auch wieder lange geschlafen, schließlich ging der Abend davor auch lang… Zum Frühstück gab es dann French Toast (so lecker, mal was anderes zu essen und mit anderen Leuten zusammen zu frühstücken macht auch mehr Spaß als immer nur allein!) Danach haben wir die Sachen von der Feier weggeräumt und ziemlich schnell war es dann schon nachmittags. Gegen späten Nachmittag sind wir dann los zu einem Quinceañera. Das ist der 15. Geburtstag von Mädchen, die damit vom Mädchen zur Frau werden. Es wird riesig gefeiert mit vielen Gästen. Es ist üblich, dass es ein Motto gibt nach der die Dekoration ausgelegt ist, hier waren es die Lakers (eine Basketballmannschaft), also war alles in lila und gelb und das Geburtstagskind Liz hatte ein lila Kleid an. Als erstes gab es wieder traditionell mexikanisches Essen, etwas später tanzte die Quinceañera mit ihren Chambelanes. Danach durfte sie von ihren Turnschuhen in High Heels wechseln. Traditionell ist es das erste Mal, dass die Mädchen Makeup und hohe Schuhe tragen dürfen. Wir haben auch noch viel getanzt. Stephanie und ihr Vater haben mir extra nachmittags noch ein paar mexikanische Tänze beigebracht.

Hier steht noch etwas mehr dazu, wenn ihr unter Mexico schaut. Ich hätte euch auch die deutsche Version kopiert, aber leider ist die nicht so ausführlich wie die englische… http://en.wikipedia.org/wiki/Quincea%C3%B1era#Mexico

Sonntag ging es in die Kirche. Die Familie besucht immer eine spanisch-sprachige Kirche, was für mich natürlich nicht ganz so klasse ist. Ich glaube mein spanischer Wortschatz beschränkt sich auf knapp 20 Worte. Sie hatten auch gesagt, dass es okay ist, wenn ich zu Hause bleibe, aber das fand ich doof. Also sind Stephanie und ich nicht zum Gottesdienst gegangen, aber zu den Seminaren danach. Die waren in Englisch und so wusste ich wenigstens worum es geht. Im ersten Seminar ging es darum, dass man den 10. Teil seines Gehaltes abgeben soll und es wurde diskutiert, ob das heute noch so anzuwenden ist. Manche argumentierten, dass das Geld der Kirche zu Gute kommt und nicht den Bedürftigen der Gemeinde so wie es gedacht war und dass sie dann lieber diesen 10. Teil direkt an eine Familie geben würden. Im zweiten Seminar ging es darum wie es uns helfen kann mit manchen Situationen zurecht zu kommen mit dem Wissen, dass Jesus gestorben ist um die Sünden von uns zu nehmen. Es war auf jeden Fall auch interessant. Ich muss aber sagen, dass mir drei Stunden Kirche jeden Sonntag zu viel wären. Danach gab es dann Hamburger bei uns zu Hause nach mexikanischer Art, also mit Avocado, Salat, Fleisch, Käse, Tomate und Würstchen. Viiieeeel zu groß zum reinbeißen, aber lecker 😀 Der Rest vom Sonntag war ganz gemütlich und wir haben es uns im Wohnzimmer bequem gemacht und später draußen als es nicht mehr ganz so heiß war.

Montag haben wir nicht mehr so viel gemacht. Unsere Sachen gepackt, Stephanies Oma besucht, das Auto gepackt, Mittag gegessen und dann haben wir uns auf den Weg gemacht. Gegen halb neun war ich dann zu Hause und bin quasi nur noch ins Bett gefallen. Als mein Wecker dann heute morgen geklingelt hat, hätte ich ihn gern gegen die Wand geschmissen, aber leider war das nicht drin… So nun sollte ich mal weiter arbeiten, hier sind noch ein paar Fotos der letzten Wochen!

 

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