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Road-Trip No. 5 – New Orleans

Posted by on November 9, 2012

Ihr fragt euch bestimmt, ob bei mir noch alles ganz in Ordnung ist, das ich so viel unterwegs sein kann und scheinbar das College ganz vergesse. Bevor ich zu meinem nächsten Reisebericht komme, einen kleinen Zwischenbericht.
Ich bin weiterhin als Student Assistent bei meinen College Koordinatoren fleißig. Teil des Programms ist es 40 Sozialstunden während dem Jahr zu leisten und diese mache ich, in dem ich meinen Cocos etwas unter die Arme greife. Teilweise, beim Akten abheften, nicht so spannend, aber teilweise, bei den Meetings des International Clubs, auch echt gut.
Damit ich ohne schlechtes Gewissen letztes Wochenende wieder los konnte, hatte ich die Woche davor im Computerkurs Überstunden geschoben um alle Projekte vorab zu erledigen und am Donnerstag hatte ich meine Gruppenpräsentation im Fach “Consumer Behavior”. Also auch wenn es manchmal sich nicht so liest, aber ich bin weiterhin auch sehr fleißig am College. 🙂

Nun zum eigentlichen Teil …

2. November 2012 – mein erster Besuch in Atlanta hatte sich angekündigt. Zwar nicht direkt aus Deutschland, aber immerhin jemand Deutsches.
Nachdem ich Andi vom Flughafen abgeholt hatte sind wir zu mir gefahren und haben den Plan für das Wochenende erstellt. Was wäre ein Wochenende ohne Autofahrt und so kam die Idee auf, dass wir uns ja nach New Orleans begeben könnten.

Auf ins Auto, 8 Stunden später, ein Zwischenstop in Birmingham und 400 Meilen mehr für das Auto kamen wir dann abends mitten in Downtown New Orleans, etwas erschöpft, an. Trotzdem gab es natürlich keinen Abbruch und so stürzten wir uns gleich ins Partyleben. Für die, die es vielleicht nicht wussten, gehört Louisiana zu einen der wenigen Staaten, in dennen man Alkohol auf der Straße trinken kann und dies wird somit in der Bourbon Straße natürlich mehr als genutzt. In der vermutlich bekanntesten Straße in der ganzen Stadt reiht sich ein Pub neben dem Nächsten und es schien irgendwie ganz normal zu sein, sein Trinken zum Mitnehmen zu holen und es woanders wieder auffüllen zu lassen. Hier wird Party gefeiert mitten auf der Straße, wie bei uns an Fasnacht. Nur das es hier das ganze Jahr ist und dann auch noch in den USA! Man muss fast sagen: WIR WAREN GESCHOCKT!
Nachdem wir uns von der Partymenge mitreissen ließen, war uns am Samstagmorgen dann doch nicht so nach Stadt besichtigen.

Wir fuhren aus der Stadt raus und suchten uns einen Strand, um etwas das fast schon wieder zu warme Wetter zu genießen.
Fast schon schockierender Weise mussten wir feststellen, das auch 7 Jahre nach dem Hurrikan Katrina, die Gegend weiterhin sehr Mitgenommen war. Die Häuser, der Küste entlang, waren alle neu und es war nicht selten, das Überreste alten Häuser einfach noch zu sehen war. Stege, welche nach außen auf das Wasser hinaus führten, standen zwar noch, waren aber meistens sehr stark beschädigt und waren somit geschlossen. Auch 7 Jahre nach der Katastrophe sah man der Gegend an, was ihnen wiederfahren war.

Nachdem wir bei strahlendem Sonnenschein, Sonntag zum Stadt besichtigen nutzen wollten, gab es erst einmal eine Stärkung bei ihop. Fertig gefrühstückt, Plan erstellt, wo es lang gehen sollte und los… Was war das? Wir konnten es nicht fassen… War gerade nicht noch strahlender Sonnenschein? … Es regnete. Und zwar nicht nur etwas, sondern aus Kübeln… Oh man… Wie konnte es auch anders sein. Der 5. Road Trip und das 4. Mal Regenwetter. Nachdem ich bereits Miami im Regen, Toronto im Regen, Niagara Fälle im Regen, Buffalo im Regen, Columbia im Regen und Savannah im Regen erlebt habe, kommt nun auch noch New Orleans dazu. Nicht jeder kann von sich behaupten, dass er so viele Sonnenstädte mit schlechtem Wetter schon gesehen hatte…. Naja… uns auf jeden Fall tat es keinen Abbruch.
Wir organisierten uns einen Schirm und los gings.
Nachdem wir die Stadt zu Fuß erkundigt hatten ging es ca. 4 Stunden später klatsch nass auch schon wieder zurück zum Auto, um nach Atlanta zurück zu fahren.

Atlanta soll ja eigentlich auch eine ganz schöne Stadt sein, nur von mir wurde sie irgendwie noch nie so wirklich besucht. Nachdem ich Andi am Montagmorgen meine Campus gezeigt hatte, wir auf dem Kennesaw Mountain die Aussicht genossen, ging es nach Atlanta. Wir besichtigten den Olympic Park, Downtown und gingen zu CNN Inside, was überraschenderweise echt gut war. Wir hatten für CNN Inside den gleichen Preis bezahlt, wie für Niagara Fälle – Behind the Falls und wer vor ein paar Wochen dabei war, dem kann man sagen, hier in Atlanta kann man sein Geld definitiv besser anlegen. Es hat sich wirklich gelohnt.

Am Dienstag hatte mein Handy geklingelt und Tim rief mich an, ob ich ihm nicht kurz aushelfen könne. Sein Auto lief nicht mehr.
Bin zu ihm gefahren und wir riefen AAA an. Nur gut, das wir in keiner Notlage waren, den bei einer Wartezeit von über 2 Stunden hätte schon auch Jemand sterben können… Naja… Fact dieses Abends, das ich doch sehr froh bin, das mein Auto weiterhin läuft und das obwohl man es ihm am Anfang gar nicht zugetraut hätte. Ich hoffe doch sehr, dass es noch lange so bleibt. Danke liebes Auto, das du mich schon sooooo weit gebracht hast!

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