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Road-Trip No. 3 – CANADA

Posted by on October 14, 2012

Auch ich melde mich endlich mal wieder zu Wort …

Letzte Woche war es endlich soweit und mein lang ersehnter Geburtstagstrip stand endlich vor der Tür.
Bekanntlicherweise sind Fahrtstrecken hier in den USA immer etwas länger, als es für unsere Verhältnisse in Europa üblich ist, aber als wir dem ein oder anderen Amerikaner von unserem Trip erzählt hatten, wurden wir sogar von ihnen für verrückt erklärt. Unsere Ziel dieses Mal war: mit dem Auto nach Toronto.

Donnerstag Abend ging es los. Tim eingesammelt, ging es Richtung Canada.
Zwischenstop in Bluefield (um Flo noch mit ins Auto zu holen), viele Pipi-Pausen, 17 h Autofahrt und über 1000 Meilen später kamen wir  dann gegen 12 Uhr in Toronto, Canada an. Erste Horor-Strecke und mein Auto war noch immer munter. Ich wusste das mein Rosty suuuper ist!!
Schlaf hatten wir nicht viel, aber das gehörte nunmal zu so einem Trip dazu.
Da ich Freitag Geburtstag hatte gab es dann nachts noch Geburtstagsbrownie, die Karen (meine Hostmum) extra für mich gemacht hatte. Als wir im Hostel, Downtown Toronto, ankamen traffen wir auch schon die anderen 11 PPPler, welche mit uns das Wochenende verbringen wollten.
Den restlichen Tag verbrachen wir noch mit Chinatown unsicher machen und ausgibig feiern meines Geburtstages in einem Club!

Am nächsten Tag stand CN-Tower auf dem Plan.
Frisch gestärkt beim Asiaten (der etwas überfordert schien mit soviel Arbeit auf einmal) ging es den Turm hoch. CN-Tower ist der höchste freistehende Turm der Welt und mit der genialen Übersicht über Toronto echt cool. Ich selbst war schon 2003 dort, von daher hatte es mich mehr gefreut mal wieder an diesesn Ort zurück zu kommen und zu sehen, an was ich mich den noch alles  erinnern konnte. Danach gingen wir erst alle zusammen durch Downtown, wobei sich das dann mit 14 Leuten doch noch etwas aufteilte.
Eine Tatsache musste man dann doch tatsächlich festestellen, es war unglaublich, wie schnell man sich an das Autofahren gewöhnt hatte und laufen einfach soooo anstregend sein konnte.

Sonntag…. schon wieder Sonntag… sooo schnell rannte die Zeit mal wieder… unglaublich… Sonntag ging es an die Niagara Fälle. Ganzen Trupp wieder zusammen gepackt und so ging es mit 15 Leuten (wir hatten uns Abends zuvor durch einen PPPler vermehrt….) und 6 Autos an die Wasserfälle…. Ob es geklappt hat? Natürlich nicht… Noch nicht einmal aus der Stadt raus, hatten wir schon die Ersten verloren, aber glücklicherweise hatten wir ja abgemacht, wo man sich wieder treffen würde.
Dort angekommen war ich selbst durchaus wieder einmal sehr fasziniert.
Da ich das letzte Mal die Fahrt mit dem Schiff zu den Fällen bereits gemacht hatte, wollten wir dieses Mal “Hinter die Fälle”… was sich viel versprechend anhörte, war dann doch eher ein Rhein-Fall oder neee…äääähh…. Niagara-Fall….. oder…. ähh…. naja..
Man konnte auf eine Plattform weiter unten näher an die Wasserfälle ran… das war durchaus cool, aber den Gang hinter die Fälle gelaufen, sah man gegen eine weiße Wand, denn das war alles, was man vom Wasser das herunter fiel, erkannte… Man hätte es sich fast denken können, das es nicht so der hit werden würde… naja…. immerhin haben wir jetzt alle einen gelben Sack zum anziehen und sind eine spannende Erfahrung reicher, den wir waren DORT!! 🙂

Das war auch schon unser letzes gemeinsames Erlebnis, bevor sich die Gruppe wieder trennte… So verabschiedete man sich und lediglich 6 Leute blieben übrig, um die Fahrt nach Buffalo auf sich zu nehmen. Wir hatten noch einen Tag, bevor wir wieder zurück sein mussten und dachten wir könnten die Nacht in Buffalo bleiben um noch etwas weiteres zu sehen.
In Buffalo angekommen (achja hatte ich noch gar nicht erwähnt…. Wetter war bescheiden und vorallem extremst kalt – bekomme die Idee jetzt gerade, da es in Buffalo schon fast an die Minusgrade ging) liefen wir in dieser extremen Kälte eine Weile umher und suchten was zu essen…. Naja… ich erwähne nur soviel, das ich eigentlich gedacht hätte das Buffalo eine Stadt ist, in der Menschen wohnen… 2 Stunden später entschieden wir uns noch Nachts nach Hause zu fahren, den wir hatten von Buffalo schon alles gesehen was uns sehenswert schien…

Ab wieder ins Auto und auf zur Heimfahrt… Mein liebster Rosty hatte wieder einen 17h Marathon vor sich und ich hoffte nur das alles gut ginge.
Gegen 6.30 am Morgen lieferten wir Flo wieder in Bluefield ab…
Tim und ich waren danach dann so durch, das wir feststellen mussten, das 17h Fahrt einfach zu wenig seien, denn wie werden unsere Familien wohl reagieren, wenn wir schon 8 Stunden früher nach Hause kommen.
So haben wir kurzfristig unsere Reiseroute geändert und machten noch einen Abstecher über Columbia in South Carolina und Savannah in Georgia.
Wer sich etwas auskennt in den USA weiß, dass dies nur bedingt auf unserer Route lag, aber wer über 2000 Meilen Auto fahren kann, da kommt es dann auf 400 Meilen mehr auch nicht mehr an.

In Columbia angekommen regnete es mal wieder… was für eine Überraschung… Wir liefen in Downtown etwas umher, machten ein paar Fotos und weiter ging die gute Fahrt.

Weitere 3h später kamen wir dann in Savannah an. Was war da… was eine Überraschung… REGEN…. Wieder dick in Jacken eingepackt zogen wir los um Savannah zu erkunden. Wir suchen die Bank auf der Forrest Gump seine Lebensgeschichte erzählte. Gut ja zugegeben, hätten wir uns davor schon erkundigt, hätten wir gleich schon herausgefunden, das diese inzwischen in einem Museum steht, aber immerhin hatten wir den Platz gefunden, an dem diese Szene gedreht wurde…juhuu….
Noch einen kurzen Abstecher an Strand und dann hieß es auch für uns, endlich wieder nach Hause….

Nach über 2500 Meilen und einem wahnsinnig schönen/witzigen/interessanten und nicht ganz so erholsamen Wochenende später viel ich schließlich dann wieder in MEIN Bett.

Danke an Lisa, Miriam, Manuela, Angie, Marisol, Tim, Andi, Philipp, David, Simon, Simon, Basti, Flo und Tobias!!! War ein geniales Wochenende mit euch! Und Rosty, auch wenn ich manchmal böse über dich rede, bist du doch das beste Auto der Welt! 🙂

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