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Reisemonat Dezember

Posted by on 01/02/2013

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Im Dezember hieß es für mich nun auch endlich einmal hinaus in die Welt und raus aus Tallahassee.

Anfang Dezember ging es mit dem Flugzeug einmal quer durch die USA und auf die entgegengesetzte Seite dieser nach Seattle. Der Flug dauerte 7 Stunden und einmal musste ich umsteigen, ehe ich mich dort mit Miriam, einer Freundin von ihr aus Deutschland, Jörg, Stefan und Bastian treffen konnte. Zusammen haben wir eine Menge erlebt und waren auf der Spaceneedle (eine Art Fernsehturm mit Aussichtsplattform), von der aus man über ganz Seattle schauen konnte. Dann waren wir noch am Pikes Market, wo der berühmteste Fischladen der Welt ist: Flying Fish, bei dem die Fische über die Ladentheke fliegen (ok, sie fliegen nicht wirklich, sie werden geschmissen!). Eine weitere Attraktion war die Gumwall, für die wir natürlich extra alle noch schnell einen Kaugummi gekaut haben um uns auch an dieser Wand voller Kaugummis zu verewigen! Einen Tag sind wir mit der Fähre nach Brainsbridge gefahren und haben uns die wunderschöne Skyline von Seattle angeschaut. Selbstverständlich haben wir keine gewöhnliche Stadtrundführung mitgemacht, sondern eine unterirdische. :) Seattle wurde nämlich nach einem großen Feuer komplett neu gebaut und eine Etage höher gelegt, aber unterirdisch kann man die Stadt immer noch erkunden. Nachdem wir einen Abend völlig verzweifelt durch die Stadt geirrt waren, weil wir nichts zu Essen gefunden haben, dachten wir schon eine Fata Morgana zu sehen. Obwohl die Temperaturen nicht die waren, die zu einer Fata Morgana führen, denn es war sooo kalt und regnerisch!!! Naja, jedenfalls haben wir unseren Augen nicht getraut, als wir auf einmal einen Berliner Dönerladen gefunden haben und mussten dann natürlich den amerikanisch-deutschen Döner kosten!!! :) Einen Tag sind wir mit unserem Mietwagen in den Mount Rainier Nationalpark gefahren, wo wir durch den Schnee gestapft sind. Da wir damit gerechnet hatten, dass wir den Mietwagen den ganzen Tag für die Erkundung des Nationalparks brauchen werden, wo wir aber schon nach 3 Stunden durch waren, weil viele Straßen durch den Schnee bereits gesperrt waren und wir durch unsere kleien Schneewanderung auch alle völlig durchnässt waren und erst mal nur noch im Auto sein wollten, sind wir einfach zum Abendbrotessen nach Portland gefahren. Das lag quasi um die Ecke, nur 3 Stunden Fahrt. Dort sind wir abends angekommen, waren Essen und dann ging es wieder heim, eben schon typisch amerikanisch! :) Leider hatte ich am letzten Tag meinen Rückflug nach Tallahassee verpasst, weil wir die Zeit einfach völlig verbummelt hatten und musste somit unfreiwillig etwas länger in Seattle bleiben, ehe es dann am selben Tag, allerdings 10 Stunden später wieder Richtung Heimat ging. So etwas ist mir auch noch nie passiert und wird mir auch nie wieder passieren. Trotz dessen war es ein sehr schönes Wochenende, aber sehr kalt und verregnet! Da lob ich mir doch das Leben im Sunshine State! :)

Mitte Dezember ging es dann eine Woche lang mit Miriam durch Florida in meinem Auto. Es hat artig durchgehalten und ist nicht kaputt gegangen, worüber ich sehr froh war, nur die Motor-Kontroll-Leuchte ist angegangen. Unsere erste Station war Jacksonville, wo wir Angelina, eine Freundin von mir bei ihren Eltern daheim besucht haben. Abends hat sie uns dann Jacksonville bei Nacht mit seiner herrlichen Skyline gezeigt und wir haben ihren Geburtstag vor der Skyline reingefeirt! Dann hat sie uns noch ein herrlich weihnachtlich geschmücktes Haus gezeigt, dass seinen eigenen Radiosender extra zur Weihnachtszeit hat. Denn an diesem Haus tanzen alle angebrachten Lichter zur Musik und sind auf jedes Lied exakt abgestimmt! Das war soooo toll! Man musste im Auto vor dem Haus sitzen bleiben und stellt dann eine bestimmte Frequenz ein und die Lampen tanzen zur Musik. :) Auch ein komplett geschmücktes Viertel voller Häuser haben wir gesehen, in dem die Häuser miteinander wie durch Lianenlichterketten verbunden waren. Wirklich wunderschön und beeindruckend und völlig übertrieben auf der anderen Seite!

Am nächsten Tag ging es von Jacksonville nach St. Augustin weiter, der ältesten Stadt Floridas mit einer wunderschönen spanisch aussehenden Altstadt. Hier waren wir im Museum der Quelle der Jugend und haben aus ihr getrunken, ich warte noch immer auf die Nachwirkungen! :) Abends sind wir mit einer kleinem Zug durch die Stadt gefahren und haben die Innenstadt mit den zahlreichen Lichtern gesehen. Die Lichterfahrt war ein Highlight, besonders durch die ausgegebenen 3D-Brille, wodurch dir Lichter alle wie Blümchen aussahen! Die Stimmung im Zug war bombig und alle haben mitgesungen und den vorbeigehenden Passanten “MERRY CHRISTMAS” gewünscht, man kam sich durch die Brille vor wie betrunken.

Weiter ging es dann nach Daytona Beach, wo wir im Atlantik baden waren und uns ein wenig am Strand gesonnt haben mit Blick auf die schöne Seebrücke. An der Strandpromenade gab es hier ein Riesenrad und zahlreiche Karussels. Nach ein paar Stunden in der Sonne ging unsere Fahrt weiter nach Orlando, wo wir schon einmal die Nacht verbringen wollten, weil wir am nächsten Morgen zeitig in die Universal Studios gehen wollten. Bei der Fahrt zum Hotel haben wir entdeckt, dass wir direkt in der Nähe eine riesige Outlet-Mall haben…das war fatal! ;) Gleich am selben Abend noch sind wir dann dorthin gehetzt und wie die Irren rumgerannt und haben natürlich jede Menge gefunden! :)

An den nächsten beiden Tagen waren wir in den Universal Studios in Orlando und haben Homer Simpson getroffen, waren in Hogsmeda ,sind mit Harry Potter auf seinem Besen geritten, haben Butterbier getrunken, sind vor Dinos im Jurassic Park geflohen und sind vorallem mega nass geworden in den Wasserachterbahnen! :)

Unsere letzte Station war Tampa und St. Petersburg, wo wir einen Tag bei Clearwater am Strand verbracht haben und kleine Haie direkt am Strand gesehen haben. Aber das Highlight überhaupt waren Delfine, die 5 Meter von uns entfernt am Strand entlang geschwommen sind. Das war wahnsinnig schön und mit so etwas hätte ich nicht gerechnet. Dann ging es von hier aus wieder heim und auf dem Rückweg haben wir noch einmal in Gainesville gehalten zum Pizzaessen bei Satchels Pizza gegessen, die Stücken waren mega groß und man konnte sogar draußen in einem alten kleinen VW-Bus sitzen und Pizza essen. Überhaupt haben wir die ganze Woche fleißig unsere Pizzadiät eingehalten und eigentlich nichts anderes gegessen, dafür wissen wir aber jetzt auch, wo es die beste Pizza in ganz Florida gibt: haltet auf alle Fälle in St. Augustin bei Pizza Time (124 Saint George Street).

Nach einer schönen Woche ging es dann wieder zurück nach Tallahassee um Weihnachten mit meiner Gastfamilie zu feiern. An Heiligabend sind wir am späten Nachmittag zur Mutter meines Gastvaters gegangen und haben mit ihr und der Schwester meines Gastvaters Geschenke ausgepackt und Abendbrot gegessen. Anschließend sind meine Gastmutter, mein Gastvater, meine Gastschwester und ich in die Kirche zum Weihnachtsgottesdienst gegangen. Es war sehr schön, denn wir haben auch Weihnachtslieder gesungen, die ich kannte und jeder hatte eine Kerze bekommen und alle Lichter wurden dafür in der Kirche ausgemacht. Anschließend wurde ich noch vom Pastor gesegnet und dann gings ab nach Hause Geschenke auspacken und Eierlikör mit Rum trinken! :) Meine Gastfamilie packt jedes Jahr bereits ein paar Geschenke am 24. abends aus und den Rest dann am 25. früh. Aber dieses Jahr haben wir einfach alle Geschenke abends ausgepackt, sehr gut für mich, eben wir zu hause. Sonst hätte ich bestimmt auch die ganze Nacht kaum schlafen können vor Aufregung! :) Aber ohne Schnee oder Kälte ist Weihnachten einfach nicht das selbe und so ganz kam einfach keine Weihnachtsstimmung bei mir auf. Daher freue ich mich schon darauf nächstes Jahr Weihnachten wieder im kalten Deutschland zu feiern!

Meine letzte Reise diesen Monat ging nach Baton Rouge (bei New Orleans) um die Eltern meiner Gastmutter kennen zu lernen und New Orleans zu besichtigen und von hier aus für Silvester nach Miami.

Am 26. Dezember bin ich also mit meiner Gastmutter und meiner Gastschwester auf nach New Orleans, dabei ging es durch Alabama und Mississippi nach Louisianna. 6 Stunden dauerte die Fahrt. In New Orleans angekommen haben wir selbstverständlich die Louisianna State University besichtigt und das große Football-Stadion. Gleich neben dem Stadion befindet sich das Gehege und er ganze Stolz der Universität: Mike, ein echter Tiger. Nachdem wir Mike “Hello” gesagt haben, sind wir an den Mississippi gefahren und haben den Fluss besichtigt, ehe es wieder etwas ausserhalb nach Baton Rouge zur Familie meiner Gastmutter ging. Meine Gastgroßeltern sind sooo nett gewesen, also zumindest meine Gastomama, ist sooo eine Liebe, mein Gastopa ist ein wenig mürrisch. Aber es war sehr schön bei ihnen, vorallem auch durch Lilli, ihren kleinen jungen Dackel. :) Abends sind wir dann zur Tante gegangen, die nur über die Straße wohnt, bzw den Weg, als Straße kann man das nicht bezeichnen. Dort haben wir dann gepuzzelt und ihre selbst gemachten Süßigkeiten genascht, weswegen wir auch zu ihr rüber gegangen waren.

Am nächsten Tag dann hieß es schon wieder Abschied nehmen und ab ging es nach New Orleans mit meiner Gastmutter und meiner Gastschwester, die mir vor meinem abendlichen Flug nach Miami noch die Stadt etwas zeigen wollten. Normalerweise braucht man von Baton Rouge nur 45 Minuten nach N`Orleans (so nennt man es hier ohne gleich als Touri entlarvt zu werden!), aber durch einen Unfall haben wir 2,5 Stunden gebraucht. Endlich in N`Orleans angekommen kam das nächste Problem auf uns zu. Die Suche nach einem Parkplatz erwies sich als unmöglich, nach 1,5 Stunden Parkplatzsuche wurden wir endlich fündig und haben für eine Stunde parken 6€ gezahlt. New Orleans ist wirklich sehr schön und hat einen zauberhaften Stadtkern mit wirklich französisch aussehenden Häusern und sehr viel Charme. Im French Quarter standen an allen Ecken zahlreiche Musiker, die Jazz gespielt haben und an dem Platz vor der Kirche hatten viele Künstler ihre Staffeleinen und Kunstwerke zum Verkauf aufgebaut. Nach 2 Stunden Innenstadtbesichtigung und Beignets (sieht aus wie Blätterteigtaschen mit ganz viel Puderzucker oben drauf und schmeckt wie Quarkbällchen) essen, ging es dann zum Flughafen von New Orleans, wo meine Reise weiterging nach Miami.

SILVESTER IN MIAMI FOLGT NOCH…

One Response to Reisemonat Dezember

  1. Franzi

    wow!!

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