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Feiertage in den USA

Posted by on February 6, 2013

Ein ganz normaler Wahnsinn…

Halloween war gut:

 

 

Thanksgiving hatte ich das Vergnügen, nach einer 14 stündigen Autofahrt, in Indiana zu verbringen. Mein Gastbruder lebt dort mit seiner Frau in dem alten Haus meiner Gastfamilie.

Wie bei Feiertagen in Deutschland dreht sich in erster Linie alles um das gute Essen. Davon gab es reichlich…. Sweet Potatoes, Mashing Potatoes, Cranberry Sauce and Bread, Vegetables und natürlich am Wichtigsten… der Truthahn und Pumkin Pie. Dazu noch ein Glas Wein und der Tag war gerettet…

In den USA ist es allerdings so, dass der Tag nach Thanksgiving fast genauso wichtig ist… der sogenannte Black Friday. Dagegen ist Sommer- und der Winterschlussverkauf zusammen ein Witz. Um Mitternacht machen die ersten Geschäfte auf. Die Leute strömen nur so in die Läden. Wir waren mit mittags schon echt spät dran, aber ich habe zum Beispiel eine Winterjacke für 50 anstatt für 200 Dollar bekommen. Man kann schon gute Schnäppchen machen…

Der Tag verging wie im Flug. So wie auch meine Downtown Cincinnati Auto Tour mit meinem Hostdad, für Fotos keine Zeit, aber ich kann sagen, ich bin mal da gewesen…

Der Rest der Thanksgiving Feiertage stand, wie Thanksgiving an sich, auch unter dem kulinarischem Motto.

Wir waren bei Benihana, einem japanischen Restaurant, bei dem alles direkt an deinem Tisch zubereitet wird.

Ausserdem haben wir in einem kleinem Örtchen namens Oldenburg ein deutsches Restaurant gefunden, wo es warmen Kartoffelsalat, Bratwurst und Sauerkraut gab.

Mein persönliches Highlight war allerdings Jungle Jims, ein riesiger Importeur Laden, der Waren aus aller Welt führt. Und mit allerwelt meine ich jedes kleinste Land der Welt…. Also habe ich im deutschen Regal erstmal zugeschlagen…

Jetzt bin ich voll eingedeckt mit Glühwein, Wein, Asti, Schokolade… also alles was das Herz begehrt; Weihnachten kann kommen…

Mit uns von Indiana nach Hause ist allerdings auch ein Puppy namens Bradi gekommen… 

Fazit: Thanksgiving ist toll… das möchte ich in Deutschland auch haben…

 

 

In der Weihnachtszeit haben mir so einige Sachen gefehlt….

    1. Weihnachtsmärkte mit Glühwein
    2. Weihnachtsfeiern
    3. Adventskalender
    4. Nikolaustag mit Geschenke
    5. Last Christmas im Radio
    6. Schnee und graues Wetter
    7. Plätzchen von Mama
    8. Aufgeregtes Schattern auf der Arbeit, dass bald Weihnachten ist
    9. Ein echter Tannenbaum, vorzugweise krum und schief
    10. Den zweiten Weihnachtsfeiertag

Mein Dezember bestand hauptsächlich aus Arbeiten in der Bücherei, Arbeiten an finale Projekten , Arbeiten im Adult Learning Center und Lernen für Prüfungen… Ich hatte Mühe Zeit zum Schlafen zu finden…

Was einem aber nicht kalt lassen kann und zumindest Weihnachtsstimmung verbreitet sind… Lichter… Jaaa, ich habe ein Haus in meiner Stadt, dagegen ist das Haus von “Hilfe, es weihnachtet sehr” der grösste Witz aller Zeiten…

Wir haben unser Haus auch geschmückt… vergleichsweise aber eher durchschnittlich. Dafür hatten wir 2 (Plastik) Tannenbäume, die wir mit Ornamenten geschmückt haben.  Und die beste Gastfamilie aller Zeiten hat mir mein erstes Ornament geschenkt… 1000 x Dankeschön, das ist eine tolle Erinnerung.

Adventskalender und Nikolausgeschenke habe ich verschenkt; das kannte hier keiner.

Und dann gab es in Garden City noch die Christmas Parade, die auch sehr sehenswert war….

Die traditionelle Weihnachtskarte nicht zu vergessen…

 

Weihnachten selber haben wir dann in North Carolina gefeiert, bei dem Bruder von meinem Gastvater.

Heiligabend ging es in die Kirche, leider nicht zum Krippenspiel, sondern zum Abendgottesdienst, aber ohne Lilli wäre es eh nicht das Gleiche geworden. So kannte ich genau ein Weihnachtslied: Stille Nacht, Heilige Nacht, dass meine Gasteltern mit mir auf deutsch gesungen haben. Dazu gab es dann eine Kerze, um weihnachtliche Stimmung zu verbeiten. Schade, dass die Kirche vergessen hat, dass Licht auszumachen…

Traditionell amerikanisch wurde am Heiligen Abend nur ein Geschenk ausgepackt. Für mich gab es einen Starbucks Gutschein. Zu der “Zeremonie” haben wir genüsslich Glühwein und Eierpunsch getrunken.

Dementsprechend früh aufstehen musste man am nächsten Morgen, um die Geschenke rechtzeitig auspacken zu können. Es hat Spass gemacht.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen für die Karten, Geschenke, Emails bedanken. Ich habe mich total gefreut. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich jetzt nicht alle persönlich aufzähle…

Den Rest des Tages drehte sich mal wieder alles um das gute Essen, es gab Truthahn und Schinken mit diversen Beilagen und Dessert…

Einen zweiten Weihnachtstag gibt es hier nicht, deswegen bin ich mit meinem Bericht jetzt am Ende.

Fazit: Es war eine interessante Erfahrung, hat sich aber die meiste Zeit über nicht nach Weihnachten angefühlt….

Aber es waren Highlights dabei… Überzeugt Euch selber… Welcome to Christmas in Lights und mein Weihnachten 2013!

https://vimeo.com/59014946

Fühlt Euch gedrückt… Julia

PS. Ein Geschenk habe ich mir zum Nikolaustag selber gemacht J

One Response to Feiertage in den USA

  1. Schmunsi

    Wieder mal ein ganz toller Bericht und tolles Video. Schön zu lesen und anschauen.LG nach Indianer-Land.

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